Über mich

Seit meiner Kindheit betätige ich mich kreativ. Immer habe ich gemalt und gebastelt und im Alter von 9 Jahren fing ich schon an, auf der Nähmaschine meiner Mutter Puppenkleider zu nähen. Schon wenige Jahre später begann ich für mich Kleidung zu nähen und zu stricken. Nach einer kaufmännischen Berufsausbilung blieb mir nur noch wenig Zeit für diese Hobbies, doch ich besuchte einige Aquarell-Mal-Kurse. Als diese nicht mehr stattfanden, fehlte mir das kreative Schaffen sehr, und so ließ ich mich von einer Kollegin zu einem Puppen-Kurs überreden. Das war Anfang der 90er Jahre. Ich war augenblicklich vom Virus infiziert.

Anfangs machte ich einige Antikrepros, aber ab der ersten Künstlerpuppe war meine Richtung festgelegt. Ich besuchte noch einige Kurse, doch als meine Lehrmeisterin wegzog konnte ich nicht den rechten Ersatz finden. Also richtete ich mir selbst meine Werkstatt ein und gab schon bald die ersten Kurse. Nachdem wir dann 2 Kinder bekamen, entschieden wir uns, dass ich nicht mehr in meinen Beruf zurückgehe, sondern das Hobby zum Beruf mache.

Die Kurse wurden in den letzten Jahren immer weniger, aber die Nachfrage nach meinen Puppen ist mehr und mehr gestiegen. So entschied ich, mich ganz und gar der Herstellung und dem Verkauf meiner Kreationen zu widmen. Dem Porzellan bin ich immer treu geblieben, auch wenn man manchmal hört, es sei nicht mehr zeitgemäß. Ich finde, dass das "weiße Gold" ein wertvoller Werkstoff ist und es spiegelt die Zerbrechlichkeit der Kinderseelen wider.

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